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Prüfen + Handeln – früher Memopress ,
Sprachrohr der Aktion Volk + Parlament -
übernimmt periodisch die Texte der zwei
bis drei wöchentlichen Newsletters.

Wenn das klassische runde Minarett mit Balkon und Spitze in der Schweiz verboten ist, was wir respektieren, so sollte es möglich sein, die Moscheen mit andern Gebilden oder Zeichen als solche zu markieren, umsomehr als sie meist in Hinterhöfen und Fabriken gefunden werden sollten.

Toleranz heisst Duldsamkeit. Wenn wir christliche Schweizer es nicht dulden, dass die Nichtchristen (die wir aufgenommen haben) ihre Identität (auch ohne Minarette als Machtsymbol) zeigen, so freuen sich unsere Gegner. Es sind jene Kräfte, welche eine Verwurzelung der Menschen in gesunden Familien, Gemeinden, Nationen und Religionen aufheben wollen, damit leichter manipuliert werden kann. Es gewinnt dann unter dem Zeichen des Fünfzacksterns, des Pentagramms, dem Zeichen der nach der "Französischen" Revolution (ni Dieu, ni Maître) gegründeten Staaten ein zentralistisches, globales Machtgebilde mit unterstützender Einheitsreligion, in welchem anonyme Menschenmassen durch Wenige kontrolliert und regiert werden. Mythologisch steht das schon in babylonischen Zeiten bekannte Pentagramm für den sich von jeder Vormundschaft (Gottes) befreienden Menschen: "Höchstes Wesen ist der Mensch".

 

Moschee in Penzberg
Hier als Beispiel eine Moschee im deut-
schen Penzberg. Fügt sich harmonisch in
die Umgebung an und schafft den Spagat
zwischen einheimischer und östlicher
Architektur. Das viele Glas lädt dazu ein,
hineinzuschauen und sich einen Einblick
zu verschaffen.
Aus Sonntag/Leben+Glauben

Radikale Politiker, Christen, Muslime

Bisweilen brechen im religiösen und politischen Umfeld radikale Strömungen auf. Manche Leute wollen mit einer Sache total ernst machen, und am liebsten möchten sie, dass alle so wären wie sie; dann wäre die Welt besser. Es gibt radikale Politiker, radikale Christen, radikale Muslime usw. Manche scheuen um der Reinheit des Glaubens willen nicht einmal vor Gewalt zurück. Jesus war auch radikal, aber nicht in der Befolgung religiöser Vorschriften wie etwa des Haltens des Sabbatgebotes. Er war radikal in der Liebe. Sie hat ihn dazu geleitet, sogenannte Unreine zu berühren.

Aus seiner Gesinnung entstand eine erste christliche Gemeinschaft, die die Liebe praktizierte (lies Apg. 3). Sehr bald aber konkurrenzierten auch da religiöse Vorschriften und Bräuche mit der Liebe.
Wer nicht den richtigen Glauben hatte und nicht zur richtigen Kirche mit all ihren Heilsmitteln, den Sakramenten gehörte, galt als ungläubig und verloren, ja als Ketzer. Es ist halt immer einfacher, einen Menschen nach gewissen äusseren Kriterien zu beurteilen als nach dem Herzen.

Ch. B.
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