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(aus Memopress D 2/1992)

Ungeachtet des Namens ist das 1913 in den USA gegründete Federal Reserve System (im nachfolgenden des Fed genannt) ein privates Bankensystem, ausgestattet mit dem Monopol der Geldausgabe und Kreditregulierung. Die Statuten des Fed enthalten die Bestimmung, dass es keiner Art politischer Kontrolle unterliegen darf. Der Vorsitzende wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt, der seinerseits vom CFR oder der Trilateral Commission ausgewählt wird.

Dieses bis 1971 eingehaltene Versprechen (1971 wurde das „Goldfenster geschlossen“, Newspeak) machte den Dollar zum idealen Instrument der privaten Nutzniesser des Fed. Sie erlaubte ihnen, weltweit Industrien und Rohstoffe aufzukaufen, ohne Rücksicht nehmen zu müssen auf die US-Handelsbilanz, die Höhe der US-Verpflichtungen (Dollars), die den Zentralbanken der „Freien Welt“ aufgezwungen wurden, alles unter Umgehung nationaler Kartellgesetze.

„Damit eine Gesellschaft frei ist oder frei bleibt, muss die Geldprägung in staatlichen Händen sein. Einlagenausweitung oder erweiterte Kreditvergabe durch Bucheintragungen ist das gleiche wie Prägung und Druck eines Geldersatzes - eine Praxis, die nicht das Monopol nur eine Teiles des freien Wirtschaftssystems sein kann.
Welchem Teil auch immer es erlaubt sein sollte, durch Bucheintragungen Geld zu drucken und es durch Schecks weiterzugeben, wird früher oder später die Regierungen beherrschen und Handel, Politik und die Gesellschaft dominieren. Nur ein Staat mit einer eigenen Bank wird ein wirklich souveräner Staat.“ (Aus „The Bank of North Dakota, America’s only state-owned bank“, Monetary Science, P.O. Box 86, Wickliffe, Ohio 44092). “Die Mächte des Finanzkapitalismus stellten sich ein zusätzliches, weitreichendes Ziel, nämlich nichts weniger als die Schaffung eines weltweiten Systems finanzieller Kontrolle in privaten Händen, das in der Lage war, das politische System eines jeden Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu dominieren.” (Professor C. Quigley) ...

Nach Erreichung der Unabhängigkeit (1776) und Einsetzung einer konstitutionellen Regierung begann ein neuer Abschnitt in der amerikanischen Geschichte. Die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten politische Freiheit erreicht hatten, hinderte die europäischen Bankiers nicht, ihren grossen Reichtum und Einfluss sofort für eine zur Rückgängigmachung von Artikel 1, Absatz 8, Unterabsatz 5, der Konstitution einzusetzen, der dem US-Kongress das Recht zur Geldausgabe (und) zu dessen Wertfestsetzung einräumte. ...

„Patriotische Amerikaner warnten gegen ein Zentralbanksystem. Thomas Jefferson sagte: ‚Sollte das amerikanische Volk jemals zulassen, dass die Banken die Währungsausgabe kontrollieren, werden seine Kinder erst durch die Inflation, dann durch Deflation allen Besitzes durch die sie umgebenden Banken und Gesellschaften beraubt und eines Tages heimatlos sein auf dem Kontinent, den ihre Eltern eroberten.’“
„Während der Wahlkampagne von 1828 sprach sich General Andrew Jackson (1776-1845, 7. Präsident der Vereinigten Staaten 1829-1837) scharf gegen ein von internationalen Geldmagnaten kontrolliertes Zentralbanksystem aus. Den Banken verkündete er: ‚Ihr seid eine Schlangenhöhle. Ich will Euch ausrotten und beim Ewigen Gott, ich werde Euch ausrotten.’“
„Als sich Präsident Abraham Lincoln (geboren 1809, 16. US-Präsident von 1861 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1865) weigerte, den von den Banken geforderten hohen Zinssatz für die Finanzierung des Bürgerkrieges zu zahlen, zog er sich die ewige Feindschaft des Finanzsektors zu, indem er $ 450 Mio. legale Geldnoten drucken liess, die sogenannten ‚Lincoln Greenbacks’. Die Bankiers erhielten nicht einen Cent Zinsen. Aber sie gaben ihren Kampf zu Erlangung der Kontrolle über das Währungssystem der Vereinigten Staaten nicht auf.“

Nach seiner Wiederwahl, aber noch bevor er Gesetze durchbringen konnte, die die neue Macht der Bankiers beschnitten hätte, wurde Lincoln durch John Wilkes Booth ermordet, der, wie sich später herausstellte, Beziehungen zu den internationalen Bankiers hatte!“ Aus „The Missing Dimensions in World Affairs“ von Michael J. Goy.

“Die Wenigen, die dieses System verstehen, werden entweder so interessiert an seinen Gewinnen oder so abhängig von seinen Vorteilen sein, dass es von Seiten dieser Klasse keinen Widerstand geben wird. Der grösste Teil der Menschen wird verständnislos die Last ohne Klage und vielleicht sogar ohne Verdacht, dass das System ihren Interessen zuwiderläuft, tragen.“ Rothschild Brothers, Bankiers.

„Woodrow Wilson (1856-1924, 28. US-Präsident) im Jahre 1912 zum Präsidenten gewählt, war von den Superreichen finanziert worden. Sein Hauptberater war ‚Colonel’ Mandell House (1858-1938), der Mann, der den CFR gründete und der eine Nationale Bank, wie sie sich Karl Marx vorstellte, befürwortete. Er drängte Präsident Wilson auf Unterstützung des Federal Reserve Act, der im Dezember 1913 vom Repräsentantenhaus und vom Senat verabschiedet wurde. Viele patriotische Amerikaner warnten gegen den Federal Reserve Act.“ „Senator Elihu Root (1845-1937, Aussenminister von 1905-1909) brandmarkte das Fed als ein Vergehen gegen die Freiheiten des amerikanischen Volkes. ‚Lange bevor wir aus unseren Träumen von Wohlstand, aufgebaut auf eine aufgeblähte Währung, aufwachen, wird unser Gold, das einzige, was uns vor der Katastrophe hätte retten können, verschwunden sein, und keine noch so hohe Zinsrate wird es zurücklocken können!’“ „Schon vor ihm hatte Präsident Grover Cleveland (1837-1908, 22. und 24. Präsident, 1885-1889 und 1893-1997) gewarnt: ‚Diejenigen, die die Wirtschaft eines Landes kontrollieren, kontrollieren die Nation.’“ ...

Die Geldmanipulaten bewerkstelligten die Rezession des Jahres 1920 und erwarteten durch Inbesitznahme hypothekierten Besitzes im ganzen Land Riesenvermögen. Dies war jedoch nur die Generalprobe für den Wall-Street-Krach am 24. Oktober 1929.“

„Der Krieg hätte 1943 beendet werden können und sollen. Angebote von hohen deutschen Stellen in diese Richtung erreichten zwar das Weisse Haus, wurden aber ignoriert. Für die Bankiers war es von äusserster Wichtigkeit, dass der Zweite Weltkrieg bis zum bitteren Ende weitergeführt wurde, da sonst einerseits die Schuld nicht ihren höchsten Punkt erreichen würde und andererseits das Volk nicht genügend bereit wäre, den Würgegriff enteignender Steuern und behördlicher Bevormundung durch eine riesige Bundesbürokratie zu ertragen.
Jetzt (1976) zahlt das Volk der Vereinigten Staaten den internationalen Bankiers (und einer Handvoll anderer) nur für Zinsen auf Staatsschulden etwa $35'000’0000'000 pro Jahr. Dieses Geld wurde von den Bankiers aus dem Nichts geschaffen und an das Volk gegen hohe Zinsen ausgeliehen.
Es ist interessant zu bemerken, dass 1. alle Kapitalanteile an des Fed in Privatbesitz sind; 2. dass das System von der Einkommenssteuer befreit ist; 3. dass es die Banknoten der Federal Reserve gegen Bezahlung der Selbstkosten für Gravur und Druck erhält; 4. dass es die Reserven der Mitgliedsbanken bestimmt; 5. dass zwei Drittel der Direktoren der jeweiligen Regionalbank von den Aktionären der Mitgliedsbanken gewählt werden; und 6. dass die Fed die Preise der Staatsanleihen durch ihr Offen-Markt-Komitee kontrolliert und somit effektiv in der Lage ist, Zinssätze festzulegen und den Wert der US-Währung zu bestimmen. Wir entdecken auch, dass das Fed keiner externen unabhängigen Buchprüfung unterliegt, dass Mitgliedsbanken Staatspapiere ohne Gegenleistung erhalten und dass sie mehr den Interessen und Wünschen des Finanzsektors zugänglich ist als der Autorität des Kongresses.
Es wäre von grösstem Interesse zu erfahren, wie das Fed es schaffte, sein Vermögen innerhalb von 60 Jahren von fast Null auf $ 99'492'585'200 zu schrauben, ohne einen Gewinn für sich selbst zu erzielen.“

„Jetzt sollte es dem unvoreingenommenen Leser reichlich klar sein, dass die internationalen Bankiers, die das Federal Reserve System kontrollieren, die Feinde der Vereinigten Staaten und seiner Konstitution sind und dass die schlimmsten Befürchtungen solch patriotischer Amerikaner, wie Jackson, Lincoln und anderen, Wirklichkeit geworden sind.“
Diese Feststellungen illustrieren die Aushöhlung und den schliesslichen Zusammenbruch des Systems des freien Unternehmertums durch den Enteignungseffekt von Schulden und den auf sie erhobenen Zinseszins, d.h. Kapitalismus.

„Anwachsende Staatsschulden bewirken, dass fortschreitend ein immer grösserer Teil des Nationaleinkommens von dem industriösen und fleissigen Teil der Gesellschaft auf den luxuriösen und müssigen Teil übertragen wird.“ (F. Nebenius, 1820, grossherzoglich-badischer Finanzminister, zitiert in „Währungen und Kreditmärkte“ Nr. 79 von Dr. K. Richebächer, Generalbevollmächtigter der Dresdner Bank, Frankfurt).

Da Banken, sobald die mit Schulden und Steuern belastete Industrie nicht mehr in der Lage ist, ihre Schulden zu bedienen oder zurückzuzahlen, ihre Kredite in Eigenkapital umwandeln und somit Eigentümer von allem werden, ist der Kapitalismus bei seinem logischen innerstaatlichen Ende angelangt.

Sobald der von der Fed durch inflationistische Massnahmen verursachte Kollaps des Dollars und der Kreditstruktur der „freien Welt“ herbeigeführt worden ist, wird es zu einer weltweiten Wirtschaftskrise kommen, die sogar noch räuberischer als der erste Versuch „finanzieller Revolution“ im Jahre 1929 sein wird.

„Diese Kräfte der Finanz des Kapitalismus hatten ein andres weitgestecktes Ziel... ein Weltsystem finanzieller Kontrolle in Privathänden zu schaffen, dem es möglich wäre, jedes politische System in jedem Land und die Weltwirtschaft zu kontrollieren.“

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