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In seiner im Jahr 1896 herausgegebenen Schrift «Der Judenstaat» bezeichnete Dr. iur. Theodor Herzl die Schaffung eines eigenen Staats für die Juden – ob in Palästina oder Argentinien – als ein "Weltbedürfnis". Dies besonders im Blick auf den Antisemitismus, für dessen Bewegung er als Jude Verständnis zeigte, ohne Hass und Furcht: «Der Druck "macht" uns nicht besser» und «wir sind nicht anders als die andern Menschen», schrieb Herzl, «aber der Druck erzeuge eine sich gegenseitig steigernde Feindseligkeit. Der im Mittelalter eingetretene Verlust der Assimilierbarkeit, die Überproduktion an mittleren Intelligenzen», ohne «Abfluss nach unten» und ohne «Aufstieg nach oben», führte in eine Proletarisierung von "Umstürzlern" in "revolutionären Parteien" und zum Wachstum «unserer furchtbaren Geldmacht».

 

Näheres:

Herzl: Die Welt soll durch unsere Freiheit befreit werden. Reiche und arme Juden.

(Memopress 5/89)

«Wenn seine Majestät der Sultan uns Palästina gebe, könnten wir uns anheischig machen, die Finanzen der Türkei gänzlich zu regeln», meinte Herzl, der forderte, dass sich «die Kreditpolitik der grossen Finanzjuden» in den Dienst dieser Volksidee stellen müsste. Die armen Juden spürten nur den Hass, den diese Finanzmacht errege, «den Nutzen, die Linderung ihrer Leiden, welche bewirkt werden könnte», hätten die armen Juden jedoch nicht. In seinem Schlusswort gab Herzl dem Glauben Ausdruck, dass ein Geschlecht von Makkabäern, ein Geschlecht von selbstlosen Kämpfern wieder auferstehe. Die Welt sollte «durch unsere Freiheit befreit, durch unseren Reichtum bereichert» und «durch unsere Grösse» vergrössert werden.

 

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