Die EU hat schon seit längerem alle Unterstützungszahlungen an Rumänien und Bulgarien gestoppt, weil diese Länder zu korrupt sind. Jetzt finden gewaltsame Proteste in Bulgarien statt.

Dort haben sich am Mittwoch regierungskritische Demonstranten vor dem Parlament in Sofia gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Die rund tausend Demonstranten bewarfen die Einsatzkräfte mit Schneebällen, Steinen und Feuerwerkskörpern. Die mit Schlagstöcken und Schutzschilden ausgerüsteten Einsatzkräfte drängten die Protestierenden zurück.

Laut Nachrichtenagenturen wurden mehr als 100 Demonstranten festgenommen. Die Demonstranten protestierten gegen Korruption und hohe Arbeitslosigkeit, und forderten den Rücktritt der Regierung.

Nach Griechenland, lehnen sich die Menschen im nächsten EU-Land auf.

Am 8. Februar stimmen die Schweizer Bürger darüber ab, ob Bulgarien und Rumänien, die ärmsten Länder der EU, in das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU aufgenommen werden sollen.

 

Grossbritannien: 40’000 Arbeitslose in nur einer Woche

Die Arbeitslosenzahlen in Grossbritannien sind um 40’000 in nur einer Woche gestiegen und Experten sagen, “das ist nur die Spitze des Eisbergs”. Die Menschen wurden gewarnt, sie sollen sich auf eine grosse Welle an Entlassungen vorbereiten, die bis 2011 andauern wird, welche Grossbritannien in die tiefste Rezession sinkt lässt, seit dem II. Weltkrieg.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/ berichtet über weitere Entlassungen

(Jaguar Rover, Merrill Lynch, DVD Händler Zavvi, Pharmafirma Pfizer, Baustoffhändler SIG, Wollworth, Telefonbaufirma Nortel, japanische Autohersteller Nissan. Ja, sogar die britische Zoll- und Steuerbehörde entlässt 3’400 Steuerprüfer, weil durch die vielen Firmenpleiten es weniger zu tun gibt.)

Kommentar: Jetzt haben wir den Doppelfehler, völlig überschuldete Staaten, und eine Wirtschaft die abstürzt. Wo sollen die Regierungen jetzt noch Geld herholen, um was anzukurbeln?